DAZ vom 07.09.2005

Erfolgreiche Reihe der Sonderausstellungen geht ih


Waldheim (sro). Nun schon zum vierten Mal kann Hans-Peter Zacharias auf einen unbestrittenen Publikumsmagneten im Museum verweisen: Mit der Sonderausstellung über die Holzverarbeitung in Waldheim zog die Interessengemeinschaft Heimatmuseum innerhalb von fünfeinhalb Monaten 360 Besucher in die Einrichtung im Kulturzentrum.
"Im Vergleich dazu hatten wir in den Jahren, bevor die Sonderausstellungen angeboten wurden, 320 Besucher, wohlgemerkt in zwölf Monaten", erläutert Zacharias, der die Interessengemeinschaft Museum leitet.
Der Sonderausstellung über die Holzverarbeitung war eine über Florena in Waldheim vorausgegangen und eine über Zigarrenherstellung. Eine Weihnachtsausstellung mit historischem Blechspielzeug, welches früher bei der Firma Kühnrich hergestellt wurde, lockte um die Adventszeit 2004 ebenfalls zahlreiche Besucher in das Museum.
Die Reihe, die unter dem großen Motto "Waldheimer Erfindungen und Erstproduktionen" steht, werde in dieser Form nicht fortgesetzt, so Zacharias. "Die direkte Fixierung auf Erfindungen oder Erstproduktionen können wir nun mal nicht unendlich lange durchhalten. Die Möglichkeiten erschöpfen sich irgendwann", so der IG-Leiter.
Die aktuell laufende Sonderausstellung, die am 26. Februar dieses Jahres eröffnet wurde, wird am 30. Oktober ihre Pforten schließen. Der ursprünglich für den 8. September geplante Vortrag im Museum, zu dem Wolf Christoff und Dirk Rockhausen über die Waldheimer Holz verarbeitende Industrie im Allgemeinen und einige Unternehmen und Exponate im Besonderen sprechen wollten, falle aus. "Wir sind mit allen Beteiligten übereingekommen, davon abzusehen. Das hat auch den Hintergrund, dass die beiden Vortragenden während der Eröffnungsveranstalltung im Februar schon sehr detailliert berichtet hatten", so die Begründung. Es solle sich nichts wiederholen.
Auch wenn jetzt die Reihe "Waldheimer Erfindungen und Erstproduktionen" ihrem Ende zugeht, sind die Mitglieder der Interessengemeinschaft nicht untätig. So wird darüber nachgedacht, wie das von der Bäckerinnung zur Verfügung gestellte Material für eine Ausstellung aufbereitet werden kann. Zacharias: "Ich kann mir auch gut eine Präsentation alter Waldheimer Ansichtskarten im Museum vorstellen." Bisher sei das aber Zukunftsmusik.

Steffi Robak.