DA 28.11.2013

Foto: André Braun

Foto: André Braun

Martina Fiedler vom Kulturzentrum hat die Ausstellung mit den historischen Adventskalendern und dem Mini-Karussell mit aufgebaut.

Im Kulturzentrum eröffnet heute eine Ausstellung mit alten Adventskalendern. Schokolade sucht man allerdings vergebens.

Das Warten auf das Christkind und den Weihnachtsmann wurde den Kindern schon vor über 150 Jahren mit den ersten Adventskalendern verkürzt. "So alt sind unsere Ausstellungsstücke allerdings nicht. Unser ältester Kalender stammt wohl aus dem Jahr 1935", sagt Katja Treppschuh, Leiterin des Kulturzentrums Waldheim. Morgen Nachmittag wird an der Gartenstraße 42 eine Sonderausstellung mit historischen Adventskalendern eröffnet. Insgesamt 17 zum Teil sehr aufwendig und liebevoll gestaltete Exponate werden gezeigt, die vom Museum Alte Pfarrhäuser in Mittweida ausgeliehen wurden. Sie zeigen verschneite Landschaften, Weihnachtsmärkte, Pfefferkuchenhäuser und viele andere weihnachtliche Motive. Die meisten der Kalender stammen aus den 1950er und 1960er Jahren und wurden in Leipzig, Dresden und im Vogtland hergestellt. "Adventskalender wurden früher über mehrere Jahre verwendet und nach Weihnachten zusammengefaltet und aufgehoben", sagt Treppschuh. Schokolade war hinter den Türen damals im Gegensatz zu heute allerdings nicht zu finden. Stattdessen kamen dahinter weihnachtliche Bilder oder Bibelsprüche zum Vorschein.

Besonderes Schmuckstück der Sonderausstellung ist das Modell eines Karussells aus den 1830er Jahren, das dem Waldheimer Kulturzentrum von Georg Teubel gestiftet wurde. Das Mini-Fahrgeschäft, das wegen der vielen Tiere aus Holz und Pappmaché auch die Reitschule heißt, wird elektrisch angetrieben und ist beleuchtet. Ergänzt wird die Ausstellung von mehreren Pyramiden, von denen sich eine in einer Flasche befindet.

Eröffnung Sonderausstellung Historische Adventskalender. Heute, 17 Uhr. Kulturzentrum Waldheim. Gartenstraße 42. Im Anschluss tagt der Verwaltungsausschuss im WKZ.